Ehrenamtliche Seelsorge: Zuhören, das Leben verändern kann

MdL Franc Dierl zu Besuch bei der Telefonseelsorge Ostoberfranken

15.09.2026 | MdL Franc Dierl | Bayreuth
Beim Besuch der Telefonseelsorge in Bayreuth (v. l.): Inge Berghammer (Ehrenamtssprecherin), Elisabeth Peterhoff (Leiterin der Telefonseelsorge), Udo Müller (Ehrenamtssprecher) und MdL Franc Dierl.
Beim Besuch der Telefonseelsorge in Bayreuth (v. l.): Inge Berghammer (Ehrenamtssprecherin), Elisabeth Peterhoff (Leiterin der Telefonseelsorge), Udo Müller (Ehrenamtssprecher) und MdL Franc Dierl.

Der Landtagsabgeordnete Franc Dierl (CSU) hat die Telefonseelsorge Ostoberfranken/Bayreuth besucht und sich vor Ort ein Bild von der wertvollen Arbeit gemacht, die dort jeden Tag geleistet wird. „Was die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge hier in Bayreuth und Ostoberfranken täglich leisten, verdient höchsten Respekt – sie sind für viele Menschen in schwierigen Momenten die erste und oft einzige Anlaufstelle“, so der Stimmkreisabgeordnete für Bayreuth.

Rund 8.000 Anrufe erreichen die Telefonseelsorge jedes Jahr. Dahinter stehen Menschen mit ganz unterschiedlichen Sorgen: Einsamkeit, familiäre Konflikte, finanzielle Nöte oder persönliche Krisen. Manchmal geht es auch um die existenziellste aller Fragen, um Leben und Tod. 65 Ehrenamtliche hören zu, geben Halt und sind rund um die Uhr erreichbar. Besonders wichtig: Die Gespräche sind absolut anonym und vertraulich. Damit bietet die Telefonseelsorge Menschen eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich in Krisen und persönlichen Notlagen jemandem anzuvertrauen. 

Wer Dienst tut, ist gut vorbereitet: 120 Stunden Ausbildung sowie regelmäßige Supervisionen begleiten die Ehrenamtlichen fachlich und persönlich. 

Im Gespräch mit Koordinatorin Elisabeth Peterhoff sowie den Sprecherinnen und Sprechern der Ehrenamtlichen, Inge Berghammer und Udo Müller, wurde Franc Dierl in seiner Überzeugung bestärkt: „Bei diesem Austausch wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll und unverzichtbar ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist. Egal, ob es tatsächlich brennt oder ob es auf der Seele brennt – ehrenamtliche Helfer sind da, wenn man sie braucht.“ 

Die Telefonseelsorge ist ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirche und an 17 Standorten in ganz Bayern organisiert. Der Standort Ostoberfranken wird vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat Bayreuth getragen und finanziert. Unterstützung erhält er zudem von der Erzdiözese Bamberg, der Seelsorgestiftung Oberfranken sowie der Hans und Grete Cordts Stiftung. Ergänzt wird die Finanzierung durch Spenden – ein Zeichen dafür, dass die Arbeit der Telefonseelsorge in der Gesellschaft breite Wertschätzung genießt.