Ausbildung? Lohnt sich mehr denn je!

Landtagsabgeordneter Franc Dierl besuchte anlässlich des Bayerischen Tages der Ausbildung das HWK-Bildungszentrum in Bayreuth

10.06.2026 | MdL Franc Dierl | Bayreuth
Besichtigung der Bäckerwerkstatt im HWK-Bildungszentrum: (v.l.n.r.) Leiterin des Bildungszentrums Bayreuth der HWK Alexandra Reuther, Franc Dierl, MdL, Ausbildungsmeister Alexander Pleithner und Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer.
Besichtigung der Bäckerwerkstatt im HWK-Bildungszentrum: (v.l.n.r.) Leiterin des Bildungszentrums Bayreuth der HWK Alexandra Reuther, Franc Dierl, MdL, Ausbildungsmeister Alexander Pleithner und Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer.

In der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit für die berufliche Ausbildung schaffen und insbesondere junge Menschen dafür begeistern, das sind die übergeordneten Ziele des Bayerischen Tages der Ausbildung, den das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales am 10. Juni initiiert hat. Aus diesem Anlass besuchte der Bayreuther Landtagsabgeordnete Franc Dierl, das Bildungszentrum Bayreuth der Handwerkskammer für Oberfranken und verschaffte sich aktuelle Einblicke in Organisation und Ablauf der Ausbildungsmaßnahmen. Der Abgeordnete zeigte sich überzeugt: „Eine Ausbildung lohnt sich mehr denn je."

In einem Rundgang durch die Ausbildungswerkstätten für Zimmerer, Schreiner, Kfz-Mechatroniker sowie Bäcker und Konditoren schilderten die jeweiligen Ausbildungsleiter MdL Dierl die einzelnen Bausteine, die technische Ausstattung und den Umfang der Ausbildungsmaßnahmen im Bayreuther Bildungszentrum. Die übergreifenden Fakten ergänzte die Leiterin des Bildungszentrums Bayreuth der HWK, Alexandra Reuther. „Täglich kommen im Schnitt 400 junge Leute zu uns, um ihre Schulungen zur Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) oder Unterrichtseinheiten in den zwölf angegliederten Meisterschulen zu absolvieren.“ 

Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer, der den Abgeordneten gemeinsam mit BZ-Leiterin Reuther begleitete, beschrieb das Spannungsfeld, in dem sich das oberfränkische Handwerk momentan befindet: „Erfreulicherweise verspüren wir ein stärkeres Interesse von jungen Menschen an einer handwerklichen Ausbildung. Dennoch geht die Anzahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge leicht zurück.“ Auf Grund des großen Fachkräftebedarfs im Handwerk werde man aber weiterhin alles daransetzen, Jugendliche und Handwerksbetriebe zusammenzubringen und die ausgezeichneten Karriere-Perspektiven, die ein Handwerksberuf biete, in der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Bauer: „Denn in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz punktet das Handwerk mit krisenfesten und sinnstiftenden Tätigkeiten.“

Im anschließenden Austausch mit Hauptgeschäftsführer Bauer und Reuther zeigte sich der Bayreuther Landtagsabgeordnete begeistert von der Vielfalt der handwerklichen Berufe, aber auch überzeugt von den Zukunfts-Chancen im Handwerk: „Eine Ausbildung lohnt sich mehr denn je. Jedem muss klar sein: Wenn der Nachwuchs im Handwerk fehlt, steht die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft auf dem Spiel.“ 

Dierl lobte insbesondere die Möglichkeiten, die die Handwerkskammer in ihren Bildungszentren schafft: „Ich bin froh darüber, dass die HWK hier ihr ganzes Know-how einbringt, um den jungen Menschen eine gute Ausbildung zu garantieren. Hier wird am Puls der Zeit und ausgerichtet am aktuellen Bedarf gearbeitet.“ Die Begeisterung, die sie bei ihren Unterrichtseinheiten an den Tag legen, sei in den Gesprächen mit einzelnen Auszubildenden bei allen deutlich zu spüren gewesen.

MdL Franc Dierl im Gespräch mit einer Meisterschülerin im Konditorenhandwerk. (Foto: HWK für Oberfranken)


Im Kfz-Bereich warten viele neue Herausforderungen auf die Auszubildenden. (Foto: HWK für Oberfranken)