Bayern kann auch im März 2026 seine starke Position auf dem Arbeitsmarkt behaupten – dennoch mehren sich die Zeichen, dass wir schwierigeren Zeiten entgegengehen. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Bayerischen Staatsministeriums zum Arbeitsmarkt.
Die Arbeitslosenquote ist im März 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent gesunken. Rund 329.300 Menschen sind derzeit in Bayern arbeitslos gemeldet – das sind knapp 11.800 weniger als im Februar. Damit wirkt die übliche Frühjahresbelebung, allerdings deutlich schwächer als in sonst vergleichbaren Jahren. Im bundesweiten Vergleich steht Bayern weiterhin sehr gut da: Der Freistaat weist die niedrigste Arbeitslosenquote aller Länder auf und liegt klar unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent sowie unter Baden-Württemberg (4,7 Prozent).
„Die Zahlen zeigen: Bayern steht im Vergleich zu Deutschland und Europa weiterhin stark da – aber die Vorzeichen haben sich eingetrübt. Die schwächere Frühjahresbelebung, der Rückgang der Beschäftigung und der deutliche Anstieg bei der Langzeitarbeitslosigkeit sind Warnsignale. Wir gehen schwierigen Zeiten entgegen. Umso wichtiger ist es jetzt, unsere wirtschaftliche Stärke zu sichern, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen sowie insbesondere Jugendliche, Langzeitarbeitslose und ältere Menschen gezielt zu unterstützen. Wenn wir in Bayern und Europa entschlossen handeln, haben wir weiterhin alle Chancen, gestärkt aus dieser Phase hervorzugehen.“
Bayreuth, 31.03.2026
Kristina Jobst
Büroleiterin
Franc Dierl, MdL
E-Mail: buero.mdl@franc-dierl.de
