Bayreuth. Anlässlich der aktuellen Resolution „Hitzeschutz als dauerhafte Vorsorgeaufgabe – Bayern hitzeresilient aufstellen“, die bei der Arbeitstagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz verabschiedet wurde, erklärt Franc Dierl, Mitglied des Bayerischen Landtags für den Stimmkreis Bayreuth:
„Hitzeperioden werden naturgemäß auch in Stadt und Landkreis Bayreuth häufiger, länger und intensiver. Das spüren die Menschen längst ganz konkret in den Innenstädten, in Schulen und Kindertageseinrichtungen, in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Deshalb ist für mich insbesondere als Mitglied im Landtagsauschuss Umwelt und Verbraucherschutz der Hitzeschutz vor Ort eine zentrale Vorsorgeaufgabe mit dringendem Handlungsbedarf.“
Dabei betont Dierl, dass es keine Einheitslösungen geben kann: „Die Anforderungen in der Stadt Bayreuth unterscheiden sich von denen in den Gemeinden des Landkreises. In dicht bebauten Bereichen geht es vor allem um Verschattung, Begrünung und Entsiegelung, in ländlich geprägten Teilen spielen daneben Wasserrückhalt und nachhaltige Wasserbewirtschaftung eine wichtige Rolle. Genau deshalb setzen wir auf kommunale Verantwortung und praxistaugliche Maßnahmen vor Ort.“
Ein besonderes Anliegen ist dem Abgeordneten der Schutz vulnerabler Gruppen. Dierl zufolge brauchen gerade Patientinnen und Patienten in Kliniken, Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen sowie Kinder in Schulen und Kitas besondere Aufmerksamkeit. Vor allem bei Gebäudenachrüstung, Verschattung und Belüftung bestehe vielerorts noch Handlungsbedarf.
Der Freistaat Bayern hat dafür bereits konkrete Instrumente geschaffen: Kommunen werden bei Hitzeaktionsplänen unterstützt, das Bayerische Klimainformationssystem stellt verlässliche regionale Daten bereit und über die KommKlimaFöR können investive Maßnahmen wie Begrünung, Beschattung oder Wasserrückhalt gefördert werden. „Entscheidend ist jetzt, dass diese Möglichkeiten in Stadt und Landkreis Bayreuth bestmöglich genutzt und miteinander verzahnt werden", so Dierl. Gerade kleinere Kommunen im Landkreis dürften dabei nicht allein gelassen werden: Sie bräuchten einfache Förderverfahren, gute Beratung und Lösungen, die sich praxistauglich umsetzen ließen, denn nicht jede Gemeinde brauche dasselbe Konzept.
Insbesondere in der Wasserwirtschaft sieht Dierl einen zentralen Hebel: „Hitzeschutz und Wassermanagement müssen stärker zusammengedacht werden. Wer Niederschlagswasser besser vor Ort hält, speichert und versickern lässt, macht seine Gemeinde widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Hitze zugleich.“
Gleichzeitig appelliert er an Bund und EU: „Bayern geht voran, aber wenn zusätzliche Anforderungen an die Klimaanpassung gestellt werden, braucht es auch verlässliche finanzielle Unterstützung mit Förderprogrammen, die praxistauglich sind und sich sinnvoll mit bayerischen Instrumenten verbinden lassen.“
Mit Blick auf seinen Stimmkreis konstatiert Dierl: „Mein Ziel ist klar: Auch Stadt und Landkreis Bayreuth müssen bei steigenden Temperaturen lebenswert, gesund und für die Menschen erträglich bleiben. Dafür brauchen wir Hitzeschutz, der ganz konkret vor Ort umgesetzt wird.“
Bayreuth, 23.09.2026
Ansprechpartnerin:
Stefanie Finzel
Persönliche Referentin
Franc Dierl, MdL
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